Bei trockenem, nicht zu kaltem Novemberwetter füllte sich nach und nach die Kirche, bis um 16.30h die Glocken läuteten und Orgelmusik unseren Gottesdienst eröffnete. Laternen leuchteten, fröhliches Gesumme verstummte so langsam, als der Gottesdienst begann - mit Laterneliedern und Erinnerungen an St. Martin und Jesus Christus, der Menschen zur Nächstenliebe befähigt.
Nächstenliebe - unser Stichwort - denn als wir NACH diesem Gottesdienst loszogen, wurde unser Zug von der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Duvenstedt liebevoll begleitet. Als wir das Kirchengelände und den Saalkamp verlassen hatten, erwarteten uns zwei Feuerwehrfahrzeuge mit Martinslicht (!), die unseren großen Zug vorne und hinten sicherten. Es war ein wirklich großer Zug - und dreimal hielten wir inne, um ein Laternelied zu singen.
Auf dem Kirchengelände bei unserer Rückkehr begrüßten uns die Guten Geister der Kirchengemeinde mit Brezel-, Kakao-, Stollen-, Kinderpunsch- und Glühweinstand. Ein buntes Treiben erfüllte die Kirchenwiese rund um's Martinsfeuer. Ferner hatte bereits Aufstellung genommen das Orchester Duvenstedt unter Leitung von Klaus Schuen, um uns mit den Laterneliedern musikalisch zu erfreuen.
In diesem Jahr funktionierte es alles besonders gut dank dem Wetter, dank den vielen Helferinnen und Helfern und dank einer wirklich motivierten Konfirmand*innentruppe, die mit den erwachsenen guten Geistern wunderbar zusammenarbeiteten. Es passte alles - und wir können dankbar sein, dass alles so gut funktionierte.
Die Bilder stammen hauptsächlich von Anja Tschernich, aber auch aus den Reihen des Orchesters - sie können ein kleiner Eindruck sein, aber nur unvollkommen vermitteln, wie es sich anfühlte, dabei zu sein ...
PS.: Es fehlen 8-9 Cantate-Kirchen-Becher - wir würden uns freuen, wenn sie diskret zurückgegeben würden ODER ein großzügige Spende eingehen könnte ...